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Wo die Einbahnstraße ein Erfolg ist


 In Burgau und Aichach informierten Bürgermeister die Meringer SPD und Bürger

Die SPD Mering lud zur Informationsfahrt nach Aichach und Burgau. Dort zeigten Vertreter aus den beiden Städten den Bürgern, wie sie die Einbahnstraßenregelung umgesetzt haben.
Mering Über die Parteigrenzen hinaus hatte die SPD Mering dazu eingeladen, sich in den Städten Burgau und Aichach über deren Verkehrskonzepte zu informieren. Gekommen waren gut 20 Teilnehmer, die sich vor Ort ein Bild über die Einbahnstraßenregelung machten.

„Ich finde es unglaublich wichtig, sich als Meringer Bürger zu informieren“, sagte Franz Sedlmeir. Er war bislang bei jeder Arbeitskreissitzung zum geplanten Versuch der Einbahnstraßenregelung entlang der Hauptstraße dabei und will auch künftig aktiv daran teilnehmen.
SPD-Kreis- und Gemeinderätin Irmgard Singer-Prochazka freute sich über das Interesse an der Fahrt, vermisste jedoch unter den Teilnehmern Vertreter der anderen Parteien und der Geschäftswelt. Einzig Verena David vom Mobilen Reisemarkt nahm sich die Zeit für die Fahrt nach Burgau und Aichach.

In der Kreisstadt begrüßte Bürgermeister Klaus Habermann die Meringer und erläuterte im Sitzungssaal des Aichacher Rathauses, welche Projekte derzeit gestemmt werden müssen. Neben den Gewerbegebieten am Ortseingang auf Höhe des alten Milchwerks und dem Hochwasserschutz will die Kreisstadt ihre untere und obere Vorstadt im Rahmen der Städtebauförderung aufwerten. Die Einbahnstraßenregelung zwischen unterem und oberen Tor in Aichach besteht seit mehr als 30 Jahren. Damals habe es, so Habermann, massive Proteste gegen diese Regelung gegeben. „Geschäftsleute schalteten sogar Todesanzeigen mit dem Titel ,Aichach stirbt‘“, blickte Habermann zurück.

Geschäftsleute und Bürger mit der Regelung zufrieden

Derzeit stehen in Aichach 430 Parkplätze zur Verfügung. „Ein Gutachten belegt aber, dass wir 170 Plätze mehr benötigen“, schilderte der Aichacher Bürgermeister. Mittlerweile seien die Geschäftsleute und auch die Bürger mit der Regelung aber sehr zufrieden. „Sie sehen ja, hier ist Leben in der Stadt“, sagte Habermann beim Rundgang durch die Innenstadt, den auch SPD-Ortsvorsitzender Walter Jöckel begleitete.

In Burgau stellte sich die Einbahnstraßenregelung anders als in Aichach dar. Das Stadtbild in der Stadtstraße war weniger großzügig, und da die Straße noch immer als Bundesstraße gewidmet ist, dürfen die Fahrzeuge mit 50 Stundenkilometern durch die Markgrafenstadt rauschen. Erst 2007 wurde die Straße saniert, die Einbahnstraßenregelung gelte aber bereits seit Anfang der 90er Jahre, berichtete 3. Bürgermeister und SPD-Stadtrat Peter Jendruscsik. Er berichtete, dass die Straßenbereite auf 3,75 Meter reduziert und die Gehwege auf 1,50 Meter verbreitert wurden. „Das reduziert automatisch die Geschwindigkeit“, sagte Jendruscsik. Unterstützt werde dies zudem durch die auf beiden Seiten markierten Längsparkplätze. „Wenn Autofahrer auf beiden Seiten Hindernisse sehen, dann fahren sie automatisch langsamer“, so der 3. Bürgermeister weiter. Der SPD-Stadtrat gab zu, dass sich natürlich auch Verkehr auf die umliegenden Straßen verteile. Dennoch sei die Regelung bei der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. „Wir haben auch bei der Sanierung der Stadtstraße die Bürger mit ins Boot geholt und diese Beteiligung, die wir dem Ingenieurbüro Weigelt zu verdanken haben, hat uns viel Ärger erspart“, lobte Jendruscsik die Planer, die auch in Mering den Versuch leiten.

Mit vielen Eindrücken werden nun die Teilnehmer ihre Ideen in die nächste Arbeitskreissitzung am kommenden Dienstagabend einbringen. „Ich weiß noch nicht, wie die Einbahnstraßenregelung in Mering wird, aber offen für einen Versuch sollten wir sein“, sagte Gemeinderat Götz E. Brinkmann (parteifrei).

Arbeitskreis Die nächste Sitzung des Arbeitskreises zum Versuch einer Einbahnstraßenregelung findet am Mittwoch, 22. März, um 19.30 Uhr im Bürgerzentrum Schlossmühle statt.