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Öffentliche Versammlung

SPD Information über Verkehrs- und Ortsplanung in Mering

In einer öffentlichen Versammlung informierte der SPD Ortsverein Mering über die künftigen Planungen in Mering.

1.Vorsitzender Reiner Heinrich begrüßte zahlreiche interessierte Zuhörer und skizzierte kurz die wesentlichen Punkte der Veranstaltung.

Verkehrsplanung

SPD Fraktionsvorsitzende Irmgard Singer–Prochazka erläuterte die Einzelheiten der neuen Verkehrsregelung im Zentrum und beantwortete die Fragen.

Sie begründete den Vorschlag der SPD im Einzelnen und wies auf die Verbesserung der Parkplatzsituation und damit der Stärkung der Attraktivität der bestehenden Geschäfte im Zentrum hin.

Als Nebeneffekt der neuen Verkehrsführung sind eine Geschwindigkeitsreduzierung sowie eine Verbesserung im Fahrradverkehr durch den nunmehr im Gegenverkehr nutzbaren Radweg zu erwarten.

In der Diskussion wurde eine Reihe von Vorschlägen zu weiteren Verkehrsregelungen gemacht, die die SPD Fraktion im Gemeinderat vortragen wird.

Ortsplanung

3. Bürgermeister Reiner Heinrich erläuterte anhand von Fotos und Plänen die mögliche künftige Bebauung in Mering.

Der Markt Mering ist auch aufgrund seiner guten Infrastruktur nach wie vor ein gefragtes Zuzugsgebiet. Nicht zu vergessen ist, dass derzeit keine Bauplätze, abgesehen von vereinzelten Nachverdichtungsbereichen im Wohnungsbaubereich z. B. für Reihenhäuser und Einfamilienhäuser zur Verfügung stehen. Als Folge sind die Baulandpreise für Wohnbauland inzwischen erheblich gestiegen.

Ortsansässige Bauwillige orientieren sich daher bereits in den umliegenden kleineren Gemeinden.

Der Kaufkraftverlust bei Abwanderungen sollte neben den Pro-Kopf Anteilen an der Einkommensteuer von derzeit 420 € nicht übersehen werden.

Nach den vorliegenden Prognosen wird, insbesondere der südliche Teil des Landkreises Aichach – Friedberg, in den nächsten Jahren weiterhin bevorzugtes Zuzugsgebiet sein.

Südlich der Unterberger Straße

Zwischen der bestehende n Bebauung der Hölderlinstraße und der Ausfahrt der B 2 „Mering Süd“ liegt ein mögliches Baugebiet, das sowohl über die Bebauung „Am alten Sportplatz“ und der Unterberger Straße leicht erschlossen werden könnte.

Im Flächennutzungsplan ist dieses Gebiet zur Wohnbebauung vorgesehen.

Der Bereich umfasst brutto rd. 1,15 ha. Bei einem geschätzten Abzug von rd. 30 % für Verkehrsflächen , Ausgleichsflächen etc. verblieben netto ca. 0,8 ha Bauland.

Am Oberfeld

Der Bereich „Am Oberfeld“ erstreckt sich von der Unterberger Straße nördlich bis zur Hermann – Löns – Straße im Anschluss zur bestehenden Bebauung an der Richard Wagner Straße, Sportanger etc. und bis zur B 2.

Für diesen Bereich wurde bereits im März 1995 ein Aufstellungsbeschluss gefasst und ein Entwurf eines Bebauungsplanes gefertigt. Aufgrund mangelnder Verkaufsbereitschaft einiger Grundstückseigentümer wurde der Bebauungsplan nicht weiterentwickelt. Zwischenzeitlich liegen wieder Anträge auf Fortführung der Bebauungsplanung vor.

Dieses Gebiet umfasst brutto eine Fläche von 9,14 ha, dies ergibt nach Abzug von Verkehrsflächen, Gemeinbedarfsflächen und Ausgleichflächen rd.6,4 ha.

Hier wies Reiner Heinrich auf die zwischenzeitlich geänderten Vorschriften des Baugesetzbuches hin, wonach nunmehr je nach Verdichtung der Bebauung Ausgleichsflächen zur Verfügung zu stellen sind. Diese Vorschrift galt 1995 noch nicht.

Östlich der Luisenstraße

Ein Teilbereich des Gebietes vom bestehenden Weg mit Allee Richtung Meringerzell, im Südosten abgegrenzt durch den Spielplatz ist im bestehenden Flächennutzungsplan bereits als künftiges Wohnbauland ausgewiesen. Nunmehr liegen hierfür Anträge auf Aufstellung eines Bebauungsplanes vor.

3. Bürgermeister Heinrich wies ausdrücklich darauf hin, dass nach Auffassung der SPD – Fraktion eine einzeilige Bebauung unter Einbeziehung des Weges als Erschließungsstraße nicht in Frage kommt.

Seiner Auffassung nach ist eine Bebauung, auch im Hinblick auf den nunmehr wohnwirtschaftlich genutzten Aussiedlerhof grundsätzlich möglich. Er stellte einige mögliche Modelle zum Umfang des Bebauungsgebietes vor.

Nachdem hier weder ein Beschluss eines gemeindlichen Gremiums hinsichtlich der Aufstellung eines Bebauungsplanes noch des Umfanges vorliegt, ist dies immer noch ergebnisoffen.

Bisherige Äußerungen hierzu waren persönliche Auffassungen von Einzelpersonen, die rechtlich nicht zu bewerten sind, da noch keine Sachdiskussion stattfand.

Fazit des Abends

Zusammenfassend legte 3. Bürgermeister Heinrich dar, dass die Aufstellung eines Bebauungsplanes einschließlich der Planungs-und Erschließungskosten und der Kosten der Ausgleichsflächen auf Kosten der Grundstückseigentümer und nicht der Allgemeinheit gehen müsse, da ihnen auch der Planungsgewinn aufgrund der gemeindlichen Planung zufalle.

Anwesende Grundstückseigentümer möglicher Bebauungsgebiete zeigten hierfür in der Diskussion Verständnis.