Wir wollen Mering gestalten: unsere Ziele für Mering

Kandidaten für den Marktgemeinderat
SPD Mering

Wir sind 24 starke Persönlichkeiten, die von den Mitgliedern der SPD Mering nominiert und werden somit für den Marktgemeinderat kandidieren werden. Für Mering wollen wir einiges erreichen und so unsere Heimat gestalten. Unsere Ziele können Sie hier nachlesen.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Nachhaltige und ökologische Politik steht in unserer Agenda an der Spitze. Das soll zeigen, dass wir unsere Handlungen und Entscheidungen bewusster und nachhaltiger auf ökologische Ziele ausrichten wollen.

Was bedeutet dies im einzelnen?

  • Ökologische Auflagen in Bebauungsplänen und öffentlichen Gebäuden, z. b. ökologische Energieträger, bienenfreundliche Bepflanzung, keine Schottergärten.
  • Keine Pestizide auf öffentlichen und auf verpachteten landwirtschaftlichen Flächen.
  • Lücken im Radwegenetz wollen wir schließen, dass das Ortszentrum sowie alle öffentlichen Einrichtungen im Ort gefahrlos erreicht werden können und zudem auch die Naherholungsgebiete um Mering angebunden werden.



Die Verwaltung und sein Rathaus sollen Vorbild für die Meringer Bürgerinnen und Bürger in Sachen Nachhaltigkeit sein. Deshalb wollen wir “Fairtrade-Town” werden. Das bedeutet:

  • Im Einkauf von Arbeitsmaterial und -kleidung achten wir auf faire und nachhaltige Produktion, nachvollziehbare Lieferketten und giftfreie Entsorgung.
  • Erstellung einer Gemeinwohlökonomie-Bilanz zur E-Mobilität wollen wir fördern.

Wir setzen uns für Ladestationen für E-Bikes und E-Autos an den Bike & Ride- sowie P+R-Anlagen ein und wollen auch alternative zukunftsfähige Technologien, z. b. Wasserstoff- und LNG-Tankstellen fördern. 


Soziales Mering

Mering ist heute schon Bildungsstandort und verfügt über alle Schulformen (Mittelschule im Schulverband) sowie Betreuungseinrichtungen wie Krippen, Kindertagesstätten sowie Hort.

Das wollen wir erhalten und ausbauen. 
Besonderer Augenmerk liegt aber auf den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen: * Kindertagesstätten * Krippen * Hortplätzen

Deren

Ausbau muss vorausschauend geplant werden. Bei jeder Baugenehmigung ist vorab zu prüfen, ob die notwendige Infrastuktur ausreichend ist.

Zudem setzen wir uns dafür ein, dass die Verwaltung befähigt wird, anhand von Zahlen, Daten und Fakten zuverlässige Prognosen zu erstellen.



Das Jugendzentrum und das Jugendparlament wollen wir enger verzahnen und mehr unterstützen, z. B. durch gemeindliche Streetworker, Jugendpsychologen usw. Wichtig ist insbesondere die räumliche Situation des Jugendzentrums. Hier wollen wir, dass rechtzeitig eine Alternative gefunden wird.

Bauen und wohnen

Dem Bedürfnis nach LEBEN in einer bezahlbaren Wohnung oder in eigenen vier Wänden wollen wir Rechnung tragen.
Wir wollen

  • den sozialen Wohnungsbau fördern und ausbauen
  • gemeindlichen Baugrund mit Vergaberichtlinien entwickeln
  • Nachverdichtung im Innerort steuern und gestalten
  • alternative Wohnformen fördern, z. B.
    • Senioren-WG
    • Tiny-Häuser
    • Mehr-Generationen-Wohnen

Für eine älter werdende Gesellschaft setzen wir uns auch für Barrierefreiheit als Vorgabe in Bebauungspläne ein.


Ortsentwicklung

Mering nimmt an der Städtebauförderung teil und hat im “integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK)” zahlreiche Maßnahmen bestimmt, die helfen sollen, Mering für alle Bürgerinnen und Bürger lebenswerter, moderner aber auch seine Traditionen bewahrend zu gestalten.

  • Die ISEK-Maßnahmen wollen wir regelmäßig auf Aktualität und Umsetzbarkeit prüfen und geeignete Maßnahmen zügig zur Umsetzung bringen.Die Gestaltung des Ortszentrums mit Verkehrsberuhigung, neuem Marktplatz, Tiefgarage, Rathaus und Veranstaltungsort gehört zu den wichtigsten ISEK-Maßnahmen. Die schon laufenden Pläne sollen zügig umgesetzt werden.
  • Der Ausbau von Spiel- und Aufenthaltsplätze für Kinder und Jugendliche soll weiter fortgeführt werden.


  • Für den Einzelhandel im Ortszentrum sowie zur Bekämpfung des Leerstandes von Gewerbeimmobilien braucht es ein zukunftsfähiges Konzept, dass alle Betroffenen (Verwaltung, Gewerbetreibende und Immobilienbesitzer) mit einbezieht. Ein attraktiver Innerort mit hoher Aufenthaltsqualität hat für uns oberste Priorität bei der Ortsgestaltung.
  • Wir setzen uns für Maßnahmen für eine nachhaltige wirksame Beruhigung des fließenden Verkehrs und Auflösung der Verkehrsdichte ein.
  • Durch Mering fließt die Paar. Wir setzen uns für durchgängige Spazier- und Radwege entlang der Paar ein.


  • Mering benötigt einen Citymanager mit klaren Vorgaben zum Aufgabengebiet. Er soll Bindeglied zwischen Verwaltung und Gewerbetreibenden sein und die “Marke” Mering repräsentieren. Der Citymanager ist der erste Schritt zu einer echten
 Wirtschaftsförderung und echtem Stadtmarketing.

Bürgerbeteiligung

Bürgerinnen und Bürger verlangen zu Recht stärker in die Entscheidungsprozesse einer Kommune eingebunden zu werden. Wir setzen uns dafür ein, eine sog. “Bürgerwerkstatt” zu etablieren. Die Bürgerwerkstatt ist mit einem festen Budget im Meringer Haushalt ausgestattet und kann in diesem Rahmen aus Ideen Projekte entwickeln und realisieren. Wir wollen für die Bürgerinnen und Bürger ein “Mitmach-Portal” etablieren.



Die Bürgerwerkstatt besteht aus drei Säulen:

  • Mitdenken: Zu konkreten Fragestellungen der politischen Gremien und/oder der Verwaltung motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger sich mit ihrem Know-How einzubringen. Hier handelt es sich um eine reine Konsultation
  • Mitplanen: Bei der Beteiligung am Haushalt beteiligen sich die Bürgerinnen und Bürger an den Investitionsplänen im Haushalt des nächsten Haushaltsjahres im Rahmen des festgelegten Budgets der Bürgerwerkstatt.
  • Mitteilen: Hier handelt es sich um ein Ideenforum, in das die Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen, Vorschläge und Anregungen einbringen können. Ob diese Pläne weiterverfolgt werden, entscheiden auch die Bürgerinnen und Bürger, da der Einreicher eine festzulegende Zahl von Unterstützer*innen nachweisen muss.


Bürgerbeteiligung geht noch weiter.

Die Bürgerinnen und Bürger sehen als erstes, wo was nicht klappt, ein Straßenlicht defekt ist oder ähnliches. Dafür führen wir den sog. “Mängelmelder” ein. Dies kann eine App sein (gibt es am Markt bereits zahlreich) oder geschieht online auf der Internetseite Merings.

Bürgerbeteiligung basiert auf transparenten Informationen.

Über alle Projekte Merings soll übersichtlich und verständlich im Mitmach-Portal informiert werden.

Digitalisierung

Die Erreichbarkeit der Verwaltung soll nicht nur von Geschäftszeiten abhängig sein. Im Zeitalter des Internets müssen mehr Formalitäten ins Internet verlagert werden.



Wir setzen uns dafür ein, dass

  • der Arbeitsstand von Bürgeranträgen, z. B. Reisepassanträge oder Bauanträge online abgefragt werden kann,
  • Rückmeldungen über erledigte Anträge als Push-Nachricht auf das Smartphone oder per Email erfolgen,
  • wichtige Informationen, z. B. für Veranstaltungen, Kundgebungen, Events usw. sowie Verordnungen und Satzungen in verständlicher Sprache als Handreichung zum Download angeboten werden.